Bericht: Anerkennungsquote bei jesidischen Flüchtlingen gesunken

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Bericht: Anerkennungsquote bei jesidischen Flüchtlingen gesunken

02.08.2017 - 01:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

In den letzten zweieinhalb Jahren ist die Anerkennungsquote bei jesidischen Flüchtlingen deutlich gesunken. Das ergibt sich nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Mittwochsausgabe) aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage des außenpolitischen Sprechers der grünen Bundestagsfraktion, Omid Nouripour. Wurden im Februar 2015 rund 97 Prozent der Anträge positiv beschieden, waren es im Juni 2017 nur noch rund 87 Prozent.

Die meisten bekommen einen Status als Flüchtlinge, lediglich eine Minderheit wird als asylberechtigt anerkannt. Nouripour kritisierte dies. "Die deutlich gesunkene Anerkennung jesidischer Flüchtlinge offenbart die Heuchelei der Bundesregierung", sagte er der "Berliner Zeitung". "Auf der einen Seite leidet sie in Sonntagsreden gerade mit den Jesidinnen, auf der anderen Seite verweigert sie ihnen zunehmend den Schutz, den sie offensichtlich benötigen." Die Jesiden werden von der Terrormiliz IS verfolgt.

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Kommentare zu "Bericht: Anerkennungsquote bei jesidischen Flüchtlingen gesunken"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von Spongebob
03.08.2017 19:34 Uhr

Ja das ist sehr wiedersprüchlich. Da sieht man das gewisse Entscheidung nur getroffen werden um an Beliebtheit zu gewinnen. Es lässt unser Land auf jeden Fall als großzügig da stehen. Dennoch fehlt der Lösungsansatz und das führt zu Stillstand.

Kommentar von GoldSaver
02.08.2017 11:58 Uhr

Ja, das ist natürlich etwas merkwürdig, wenn man auf der einen Seite mit ihnen leidet - aber das auch nur mündlich - und auf der anderen Seite keine Hilfe anbietet. Kommt aber natürlich auch darauf an, was der Grund für die Ablehnung ist.