Bauernverband: Lebensmittel dürfen nicht "verramscht werden"

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Bauernverband: Lebensmittel dürfen nicht "verramscht werden"

31.01.2020 - 15:39 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Anlässlich des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Spitzenvertretern der Lebensmitteleinzelhandelskonzerne an diesem Montag hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, den Handel aufgefordert, die Verbraucher für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln zu sensibilisieren. "Lebensmittel dürfen nicht zu Schnäppchenpreisen verramscht werden. Auch der Handel muss seinen Teil dazu beitragen, dem Verbraucher zu verdeutlichen, dass höhere Standards im Stall oder auf dem Feld einen höheren Preis erfordern", teilte Rukwied der "Neuen Osnabrücker Zeitung" auf Anfrage mit.

Werbung mit Dauerniedrigpreisen bewirke das Gegenteil. "Landwirtschaft und Lebensmittelhandel müssen zusammenarbeiten. Wir sind gesprächsbereit, um Standards zu erarbeiten und auf den Weg zu bringen, die beiden Seiten nutzen und dem Verbraucher Mehrwert bringen", so der Bauernpräsident.

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Kommentare zu "Bauernverband: Lebensmittel dürfen nicht "verramscht werden""

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von Crashdummi
03.02.2020 17:12 Uhr

Leider scheint die Politik wieder das große, ganze nicht zu sehen viele Menschen die nur sehr wenig verdienen oder gar HartzIV, eine Kleine Rente oder gar von der Grundsicherung leben müssen, werden wieder nicht in den schlaf kommen. Da hilf es auch nicht wenn Menschen, die von Behörden abhängig sind 8Euro mehr seit Januar.