Bartsch will Bezüge für Ex-Kanzler und Ex-Bundespräsidenten kürzen

Politik


Bartsch will Bezüge für Ex-Kanzler und Ex-Bundespräsidenten kürzen

23.08.2017 - 13:28 Uhr

Bartsch will Bezüge für Ex-Kanzler und Ex-Bundespräsidenten kürzen Bartsch will Bezüge für Ex-Kanzler und Ex-Bundespräsidenten kürzen Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der Spitzenkandidat und Fraktionschef der Linkspartei, Dietmar Bartsch will die Ruhebezüge für Altbundespräsidenten und Altbundeskanzler einschränken. "Wir brauchen hier eine gesetzliche Neuregelung in der nächsten Legislaturperiode", sagte er der "taz" (Donnerstagsausgabe). Mit Blick auf die jüngsten Debatten um das "Ruhegehalt", das die Altbundespräsidenten Joachim Gauck und Christian Wulff sowie Altbundeskanzler Gerhard Schröder nach dem Ausscheiden aus ihren Ämtern beziehen, sagte er: "Das Gehalt für Altbundespräsidenten und ehemalige Bundseskanzler sollte auskömmlich sein und in Relation zu den Lebensverhältnissen in Deutschland stehen".

"Wenn sich jemand etwas dazu verdienen möchte, darf das nicht anrechnungsfrei sein." Zusätzliche Einkünfte sollten vom Ruhegeld abgezogen werden. Am Wochenende hatte "Der Spiegel" berichtet, dass Joachim Gauck als Ex-Bundespräsident auf eine großzügigere Amtsausstattung zurückgreifen kann als die meisten seiner Vorgänger. Zuvor war bekannt geworden, das Ex-Bundespräsident Christian Wulff seit Ende April für die türkische Modefirma "Yargici" tätig ist. Er bezieht als Altbundespräsident bereits einen "Ehrensold". Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sorgte für Kritik, weil er in den Vorstand des halbstaatlichen russischen Ölkonzerns Rosneft aufgenommen werden soll.

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Kommentare zu "Bartsch will Bezüge für Ex-Kanzler und Ex-Bundespräsidenten kürzen"

Insgesamt 6 Kommentare vorhanden


Kommentar von schnurre
25.08.2017 05:07 Uhr

Ich kann nur zustimmen, dass das Ruhegeld von Ex-Kanzlern und -Präsidenten genau angesehen wird. Hinzuverdienste sollten wie bei normalen Rentnern auch, hoch versteuert werden.

Kommentar von Senator67
24.08.2017 23:41 Uhr

Kann ich nur vollstens unterstützen. Wer noch arbeitet sollte das Geld auch angerechnet bekommen- Denke mal das die Herren genug bekommen und das verkraften können.

Kommentar von PurpleColumbine
24.08.2017 20:10 Uhr

Richtig so !!! Überdurchschnittliche Gehälter und andere verdienen nicht einmal das Salz in der Suppe. Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Diese Bezüge sind unglaublich.

Kommentar von moonraker2005
23.08.2017 22:09 Uhr

Das kann man ja machen wenn man die möglichkeit hat und in der nächsten regierung vertreten ist. Doch ich befürchte für die Linken bleibt nur die Oposition.

Kommentar von Freddie32
23.08.2017 16:23 Uhr

Natürlich sind die Beträge teils wirklich viel zu hoch bemessen in vielen bereichen dessen.
da sollte darüber nachgedacht werden einen allgemeinen wandel zu vollziehen denn Politik sollte Leidenschaft sein und nicht geldgier.

Kommentar von Eckhard
23.08.2017 14:08 Uhr

Da spricht ein Politiker über Gehälter. Das ist der Witz der Woche. Bei Diätenerhöhungen sind die sich doch auch alle einig.
Aber wer soll in Zukunft solche Themen entscheiden? Hier wären einmal neue Ideen angebracht. Politiker arbeiten für das Volk und sollte nicht der Arbeitgeber den Lohn bestimmen?