ARD-Korrespondentin Amiri "sehr irritiert" über Kopftuch-Kritik

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ARD-Korrespondentin Amiri "sehr irritiert" über Kopftuch-Kritik

14.02.2018 - 11:12 Uhr

ARD-Korrespondentin Amiri sehr irritiert über Kopftuch-Kritik ARD-Korrespondentin Amiri "sehr irritiert" über Kopftuch-Kritik Kultur/Medien
über dts Nachrichtenagentur

Natalie Amiri, Leiterin des ARD-Studios in Teheran, ist über die Aufregung um das Kopftuch, welches sie Anfang des Jahres während eines Berichtes aus dem Iran trug, "sehr irritiert". Die fortgesetzte Kritik daran, dass sie bei einer Live-Schaltung aus Teheran ein gesetzlich vorgeschriebenes Kopftuch trage, sei für sie nicht mehr verständlich, sagte sie dem "Zeitmagazin". Sie sei "Journalistin, keine Aktivistin", und ihrer Aufgabe könne sie nur nachkommen, wenn sie sich "an die Gesetze des jeweiligen Landes" halte.

"Sich das Kopftuch als Zeichen des Protests in der Öffentlichkeit herunterzureißen, das muss ich den Iranerinnen überlassen", so Amiri. Die Diskussion über das Kopftuch zeige, "in welcher defensiven Position sich der Journalismus im Moment befindet".

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Kommentare zu "ARD-Korrespondentin Amiri "sehr irritiert" über Kopftuch-Kritik"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von moon-devil
07.07.2018 22:18 Uhr

Die Korrespndentin hat Recht. Sie muss sich an die Gesetze des Landes Halten. Aber das Gleiche sollte man hierzulande auch verlangen können. Nämlich dass Frauen die kein Kopftuch oder Burka tragen nicht als "..........." herabgewürdigt werden. Konnte ich leider vielfach schon erleben, dass denen dann respektlos entgegen getreten wird bis hin zur Verweigung des Handschlags bei der Begrüßung bei Lehrerinnen. Das ist für mich umgekehrte Diskriminierung die leider viel zu oft verschwiegen oder dummerweise toleriert wird. Andere Länder, andere Sitten.