Amri-Kontaktmann soll abgeschoben werden

Politik Terrorismus


Amri-Kontaktmann soll abgeschoben werden

10.02.2018 - 10:54 Uhr

Amri-Kontaktmann soll abgeschoben werden Amri-Kontaktmann soll abgeschoben werden Politik
über dts Nachrichtenagentur

Die sächsischen Behörden planen, einen engen Kontaktmann des Breitscheidplatz-Attentäters Anis Amri nach Tunesien abzuschieben. Mohamed D. soll mit Amri und einem weiteren Tunesier Drogengeschäfte abgewickelt haben, wie Dutzende abgehörte Telefongespräche nahelegen. Im Sommer 2016 hatte das Trio zudem in einer Shisha-Bar in Berlin-Neukölln mutmaßliche Konkurrenten aus dem Milieu überfallen.

Auch wegen dieser Schlägerei wurde D. im vergangenen Jahr zu 20 Monaten Haft verurteilt, er sitzt in Berlin im Gefängnis. Bevor die Behörden den Tunesier abschieben, will ihn der Berliner Breitscheidplatz-Untersuchungsausschuss befragen. Das Gremium erhofft sich davon Einblicke in Amris Umfeld. Der Präsident des Abgeordnetenhauses hat es allerdings abgelehnt, den Tunesier im Parlament zu befragen. Der Ausschuss wird ihn nun wohl im Gefängnis besuchen, schreibt der "Spiegel". Das Bundeskriminalamt hat ihn bereits vernommen. Amri habe eine "radikale Sichtweise" gehabt und gewusst, dass er unter Terrorismusverdacht stehe, berichtete D. den Beamten.

Facebook Twitter Google+ Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Politik könnten Sie auch interessieren

Jetzt kostenlos registrieren !

Verpassen Sie keine aktuellen Neuigkeiten mehr und registrieren Sie sich kostenlos zu unseren Diensten.


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
müssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "Amri-Kontaktmann soll abgeschoben werden"

Es sind noch keine Kommentare zu
"Amri-Kontaktmann soll abgeschoben werden"
vorhanden.