Altmaier sieht Energiewende als Motiv für Eon-Innogy-Fusion

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Altmaier sieht Energiewende als Motiv für Eon-Innogy-Fusion

11.03.2018 - 16:30 Uhr

Altmaier sieht Energiewende als Motiv für Eon-Innogy-Fusion Altmaier sieht Energiewende als Motiv für Eon-Innogy-Fusion Politik
über dts Nachrichtenagentur

Aus Sicht des künftigen Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier (CDU) hat die mögliche Übernahme von Innogy durch Eon mit der Energiewende zu tun. "Es handelt sich um eine unternehmerische Entscheidung", sagte der Kanzleramtsminister der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Diese Entscheidung mache deutlich, "dass die großen Energieversorger sich auf die Energiewende einstellen und neue Geschäftsmodelle etablieren", erklärte der CDU-Politiker.

Unterdessen begrüßte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Pläne von Eon und RWE. "Ganz grundsätzlich glaube ich, dass es eine sehr innovative Entscheidung sein kann, ein Unternehmen zu haben, das sich zur Versorgungssicherheit sowohl den konventionellen Energien als auch den Erneuerbaren widmet, und ein anderes, was sehr auf den Vertrieb und die Netze in Deutschland achtet", sagte Laschet der Zeitung. "Damit haben wir auch im internationalen Wettbewerb zwei leistungsstarke Unternehmen. Das ist gut für Arbeitsplätze, auch in Nordrhein-Westfalen." Er machte deutlich, dass es sich um eigenständige unternehmerische Entscheidungen handele. Zugleich mahnte Laschet: "Die Interessen der Beschäftigten sind bei allen Strukturentscheidungen von größter Bedeutung. Ich habe mit den Verantwortlichen in der Unternehmungsführung und den Gewerkschaften bereits am Wochenende über die Sicherung des Standorts und der Arbeitsplätze gesprochen. Erfolgreich lässt sich der neue Weg nur mit den Gewerkschaften und den Beschäftigten gestalten."

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Kommentare zu "Altmaier sieht Energiewende als Motiv für Eon-Innogy-Fusion"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von Gonzo86
12.03.2018 00:49 Uhr

Am Ende wird der Verbraucher auf der Strecke bleiben und ein großer Energiekonzert gibt die Richtung und die Preise vor und genießt eine Monopolstellung und nutzt diese gnadenlos aus und am Ende profitiert nur noch die Industrie davon und die Schere zwischen Arm und Reich wird noch größer und niemand kann sich mehr Energie und eine warme Wohnung leisten.