Albig beklagt mangelnde Solidarität der SPD-Spitze

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Albig beklagt mangelnde Solidarität der SPD-Spitze

11.09.2017 - 21:18 Uhr

Albig beklagt mangelnde Solidarität der SPD-Spitze Albig beklagt mangelnde Solidarität der SPD-Spitze Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) beklagt mangelnde Solidarität seiner eigenen Partei nach seiner Wahlniederlage im Mai. "Solidarität brauchst du nicht, wenn es dir gut geht", sagte Albig dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgabe). "Die brauchst du, wenn du am Boden liegst. Dass ich auch Fehler gemacht hatte, wusste ich selber", so der SPD-Politiker weiter.

"Ich halte viel von dem Grundsatz `Wir gewinnen gemeinsam und wir verlieren gemeinsam‘. Das war hier nach der Niederlage, milde formuliert, nur zurückhaltend spürbar." Aus der SPD-Spitze seien lediglich Olaf Scholz und Malu Dreyer zugewandt und freundschaftlich gewesen, sagte Albig. Ansonsten seien aufbauende Briefe vor allem von politischen Gegnern wie Horst Seehofer, Annegret Kramp-Karrenbauer, Volker Bouffier oder Norbert Lammert gekommen. "Die gehören alle nicht gerade zum engeren Führungskreis meiner Partei. Und trotzdem war es ihnen wichtig, mir ein gutes Wort zu schenken", so der frühere Ministerpräsident. "Es hat mich schon enttäuscht, dass am Wahlabend Spitzenvertreter meiner Partei es sich mit der Ursachenanalyse doch sehr einfach machten und so taten, als läge es nur an einem einzelnen und dessen Fehlern."

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Kommentare zu "Albig beklagt mangelnde Solidarität der SPD-Spitze"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von Eckhard
12.09.2017 11:10 Uhr

Ich weiß nicht was in der SPD zur Zeit los ist? Die demontieren sich ja selbst statt zusammen zu halten und gemeinsam für die Wahlen zu kämpfen. Hoffentlich kriegt Ihr noch die Kurve.

Kommentar von moses1972
11.09.2017 23:40 Uhr

Kontroverse Diskusionen sind in einer Partei ja volkommen in Ordnung. Aber im Wahlkampf sollte man sich schon eineig sein wenn man den Sieg einfahren möchte.

Kommentar von Freddie32
11.09.2017 22:24 Uhr

Solidarität ist natürlich wichtig aber man darf nicht vergessen das es auch in den Parteien um Macht geht und wichtige Positionen,das scheint oft wichtiger zu sein als der gedanke Menschen zu helfen.