ADAC: Software-Updates für Diesel-Fahrzeuge reichen nicht aus

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ADAC: Software-Updates für Diesel-Fahrzeuge reichen nicht aus

26.07.2017 - 14:43 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der ADAC hält Software-Updates für Diesel-Fahrzeuge nicht für ausreichend, um die Schadstoffprobleme in den Innenstädten zu lösen. "Ein Update ist nur eine Reparaturlösung", sagte Reinhard Kolke, Test- und Technikchef beim ADAC, der "Westfalenpost" (Mittwochsausgabe). Eine Änderung der Software mindere den Schadstoffausstoß nur um 20 bis 25 Prozent.

Das genüge nicht, so Kolke. "Wenn die Hälfte aller Euro-5-Autos in Deutschland ein Update erhielte, würde die Luftqualität nur um weniger als zehn Prozent verbessert", sagte er. "Der ADAC fordert deshalb eine echte Nachrüstung mit SCR-Katalysator und einer Harnstoff-Einspritzung, denn sie würde 90 Prozent schaffen." Sinnvoll sei es, zunächst die öffentliche Fahrzeug-Flotte nachzurüsten, also etwa Busse und Taxen, und dafür Förderprogramme zu starten. Die Kosten für die Nachrüstung müsse die Autoindustrie tragen.

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Kommentare zu "ADAC: Software-Updates für Diesel-Fahrzeuge reichen nicht aus"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
27.07.2017 09:13 Uhr

20 Prozent ist natürlich etwas ganz anderes als 90 Prozent. Nur ob die Autoindustrie das überleben würde, alle Fahrzeuge umzurüsten?
Würde ja auch nicht helfen, wenn die danach Bankkrott sind.

Aber sinnvoll wäre die Umrüstung natülrich ist halt nur eine Geldfrage.